… was bisher geschah

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WOAL-Aktivitäten im Jahr 2015
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WOAL-Aktivitäten im Jahr 2016
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WOAL-Aktivitäten im Jahr 2017
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WOAL-Aktivitäten im Jahr 2018
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In einer ersten Phase (Beginn Frühjahr 2015) war unser Ziel: 

  • in kleinem Rahmen unsere Idee vorzustellen
  • Interesse und Neugierde zu wecken und MitstreiterInnen zu gewinnen
  • anhand von Inputs (Filmen, Vorträgen, Exkursionen) Diskussionen zu konkreten Aspekten anzustoßen
  • Reaktionen auf unsere Projektpräsentation zu erhalten und diese weiterzuentwickeln
  • Expertise zu sammeln und in unser Konzept einzuarbeiten
  • und schließlich zu einer arbeitsfähigen Gruppe anzuwachsen, um gemeinsam die nächsten Schritte zu entwickeln

Zunächst haben wir an 2 Abenden Filme gezeigt und diskutiert, die sich mit dem Thema „Alter“ in unterschiedlicher Weise auseinandersetzen:
11. Feb. 2015:   „Und wenn wir alle zusammenziehen“
                                 (Komödie, FR/D, 2011, Stéphane Robelin)
19. März 2015:  „Vergiss mein nicht“
(Dokumentarfilm, D, 2012, David Sieveking).
Einladung 15_01_04     Protokoll 15_02_11    Protokoll 15_03_19

Bei einer weiteren Abendveranstaltung am 14. April 2015 widmeten wir uns in zwei Diskussionskreisen den Themen „Was braucht es, damit sich Menschen schon früh dazu entscheiden, in ein Altersprojekt zu ziehen?“ und „Was braucht es, damit der Verbleib ‚bis zum Schluss‘ in einem Altersprojekt gesichert ist?“
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Vom 24. – 26. April 2015 folgte ein erstes Klausur-Wochenende im Landhotel Yspertal, an dem eine Gruppe von 10 Personen intensiv an an der Konzeptentwicklung arbeitete, sowie sich auch in einzelne Spezialthemen vertiefte. Im Anschluss an dieses Wochenende entstand spontan ein kleiner Film, der unsere Vision und die Verortung des Vereins WOAL zu veranschaulichen versucht.
Impressionen 15 04 24_26

Bei der Generalversammlung am 28. Mai 2015 wurde beschlossen, in nächster Zukunft konzeptuell an zwei zentralen Themen zu arbeiten, nämlich zu „Betreuung und Pflege“ sowie „Finanzierung, Organisationsform, Solidarlösungen, …“
PPP GV 15_05_28

Am 25. Juni 2015 luden wir – in Kooperation mit den Vereinen Kolokation und der Gastgeberin Sargfabrik – zu einer weiteren Abendveranstaltung unter dem Motto „Gemeinschaftliches Wohnen im Alter – Praxisbeispiele aus Österreich, Deutschland und Schweden“.
Einladung 15_06_25

Vom 31. Juli – 1. August 2015 fand ein weiteres Klausur-Wochenende der Kerngruppe im Landhotel Yspertal statt.

Am 26. Aug. 2015 ergriff eine Runde von ca. 12 Personen die Möglichkeit, eine Führung durch das ÖJAB-Haus Neumargareten zu genießen.

Beim Praxisabend „Wohnen im Alter“ im Wohnprojekt Wien am 13. Oktober 2015 stellte Margret Weissenbacher, aus Ihrer Pflege-Expertise und unserer Arbeit am Pflegekonzept aus der letzten Yspertalrunde schöpfend, erste Ansätze unseres Betreuungs- und Pflegekonzepts vor.
Link zu Dokumentation 

Von 16. bis 18. Oktober 2015 nahmen VertreterInnen von WOAL am Symposium „Anders Wohnen im Alter“ im Landhotel Yspertal teil.

Am 14. November 2015 fand das erste Arbeitstreffen im Rahmen der „Kerngruppe“ statt. Ab diesem Zeitpunkt wurden Aufgaben zwischen den Arbeitstreffen in definierten Sub-Arbeitsgruppen bearbeitet.
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Im Jahr 2016 entwickelte sich die WOAL-Arbeit in mehrere Richtungen weiter:

  • Intensive Konzeptarbeit zu unterschiedlichen Aspekten
  • Vielfältige Kontakte und Vernetzungen mit Personen und Organisationen im Feld
  • Etablierung von Vereinsstrukturen, Erarbeitung eines Leitbildes

Am 21. Jänner 2016 lud WOAL zu einem Abend mit 3 Themenschwerpunkten ein: das WOAL Betreuungs- und Pflegekonzept (veranschaulicht durch ein Rollenspiel), das Projekt SAIL Vienna (ein Recherche-Projekt, an dem Beatrix Eichinger als Vertreterin der Sargfabrik und als WOAL-Aktivistin beteiligt war) und eine konkrete WOAL-Bauprojekts-Idee für Klosterneuburg.
Einladung 16_01_21       PPP Wagner_Weissenbacher 16_01_21

Eine Kurz-Einführung in „Soziokratie“ erhielt die Kerngruppe dankenswerterweise am 22. Jänner 2016 durch Judith Pühringer. Seit diesem Tag üben wir uns darin, Meinungsbildungprozesse und Entscheidungsfindung nach den Spielregeln der Soziokratie durchzuführen.
WOAL Soziokratie-Modell  

Arbeitsgruppentreffen am 12. Februar 2016 – Ziel dieses Abends: fertige oder zumindest fast fertige Textbausteine für die Anträge und formalen Dokumente, die wir brauchen, um das Konzept zu vervollständigen.
Am 18. Februar 2016 erfolgt ein erster Austausch von WOAL-Aktiven mit VertreterInnen der neu gegründeten Wohnprojektegenossenschaft „Die WoGen“.

Ebenfalls im Februar 2016 beginnt eine Arbeitsgruppe, sich mit der wissenschaftlichen Fragestellung: „Welche im Gesundheits- und Sozialwesen etablierten Faktoren und Betreuungsgrundlagen können für die Planung eines Betreuungs- und Pflegekonzepts herangezogen werden, das in gemeinschaftlich organisierten Wohnformen Betreuung und Pflege bis zum Schluss gewährleisten soll?“ auseinanderzusetzen.

Es folgte ein weiteres Klausurwochenende der Kerngruppe im Yspertal von 19. bis 20. März 2016, an dem wir uns uns folgenden Themen widmen: Vision – ein möglichst offenes Setting um unseren Horizont zu erkennen, und Positionierung im aktuell wild wuchernden Dschungel der Senioren-Wohnungs-Vermarktung; Verein und soziokratische Organisation / Wachstum / Offenheit / Arbeits- und Entscheidungsfähigkeit entwickeln;
Portfolio – Präsentationskonzept mit Klartext für Kontakte, Kooperationen, Förderungen, Projekte, Baugruppensuche. Die Ergebnisse dieses Wochenendes legen die Basis für unser zukünftiges Leitbild und bescheren uns eine aus dem Tun heraus kreierte neue Moderations/Gruppendiskussionsmethode: den „Flying Duck Cercle“.

Auszug aus Protokoll 16_03_20

15. April 2016 – Weiterarbeit an den Outputs der Klausur im Rahmen eines Kerngruppentreffens, Vorbereitung einer Mitgliederversammlung im Sommer.

Am 9. Juni 2016 findet ein Treffen von WOAL-VertreterInnen mit LIV-Vienna statt. Thema sind die Möglichkeiten einer Kooperation.

Teilnahme von WOAL-VertreterInnen am 13. Juni 2016 am gerontologischer Themenabend „Potentiale des Alters und der Akteure in einer Gesellschaft der Langlebigkeit“ mit Franz Kolland im alten AKH.

Am 21. und 29. Juni 2016 Besuch mehrerer WOAL-Aktiven im neu errichteten Pflegewohnhaus Rudolfsheim-Fünfhaus, am Konrad-Rauscher-Platz in 1150 Wien.

Mitgliederversammlung am 1. Juli 2016 zur Kommunikation und Diskussion der  Entwicklungen und Aktivitäten des Vereins WOAL, sowie zur offiziellen Beschlussfassung (z.B. Einführung von soziokratischen Strukturen etc.).
Einladung 16_07_01     Protokoll 16_07_01    WOAL Entwicklung Zeitschiene 1     Zeitschiene 2

8. August 2016, 21. September 2016 – weitere Kerngruppentreffen

Teilnahme einiger WOAL-Aktiven an der SAIL-Abschlussveranstaltung „Alternskulturen im urbanen Raum“ am 22. Oktober 2016 in der Sargfabrik.

Schon zur Tradition geworden, fand im Herbst vom 18. bis 20 Oktober 2016 wieder eine WOAL-Klausur im Yspertal statt. U.a. werden Ergebnisse der Arbeitsgruppe zu den Rahmenbedingungen von Pflege und Betreuung vorgestellt und diskutiert.
Die letzten Arbeitstreffen der Kerngruppe im Jahr 2016 fanden am 1. November und am 9. Dezember statt.

Im Jahr 2017 schien das erste WOAL-Pilotprojekt zum Greifen nahe …

  • Kooperation mit „Die WoGen“ in Hinblick auf die Beteiligung von WOAL am WoGen-Quartiershaus am Hauptbahnhof Wien
  • Beschluss, das WOAL-Konzept in einer (wissenschaftlichen) Langfassung und einer Kurzfassung zur Präsentation auszuarbeiten.

Am 26. Jänner 2017 trifft sich die Kerngruppe und bereitet die anstehende 2. ordentliche Generalversammlung vor.

Die 2. ordentlichen Generalversammlung am 30. Jänner 2017 weist ein dichtes Programm auf. Neben der Formalitäten zur Neuwahl des Vorstands stellen wir die Möglichkeit der Kooperation mit „Die WoGen“ vor sowie Details und bisherige Ergebnisse von 5 Arbeitsgruppen (AG „Wohnbedürfnisse“, AG „Statistische Daten“, AG Betreuungs- und Pflegekonzept“, AG „Leitbild/Visionen“, AG „Selbstverwaltung/-organisation“).
Einladung 17_01_30     Protokoll 17_01_30    WOAL Wohnbedürfnisse 

Mitglieder von WOAL besuchen mehrere Informationsveranstaltungen von „Die WoGen“ im Laufe des Jänners und Februars.

Bei Kerngruppentreffen am 6. März und am 11. April, sowie an einem Klausurwochenende von 22. bis 23. April 2017 erörtern wir im Detail, unter welchen Voraussetzungen, organisatorischen, inhaltlichen und finanziellen und Rahmenbedingungen wir uns eine Realisation eines ersten WOAL-Projekts im Rahmen des geplanten Quartierhauses von „Die WoGen“ vorstellen können. Wir erarbeiten quasi unabdingbare Spezifika, Optimal- und Mindeststandards für ein WOAL-Projekt und müssen letztlich zur Kenntnis nehmen, dass ein solches unter den beim Quartierhaus gegebenen Bedingungen nicht realisierbar scheint.
Protokoll 17_04_23 

Im Zuge der nachfolgenden Kerngruppentreffen (19. Juni, 31. Juli, 4. September, 9. Oktober) sowie der Herbstklausur (25. bis 26. November 2017) arbeiten wir mit den Erkenntnissen aus diesem ersten gescheiterten Versuch weiter und konkretisieren die WOAL-Anforderungen an potentielle BauträgerInnen. Wir erkennen einmal mehr die Notwendigkeit der klaren Verschriftlichung und zielgruppengerechten Aufbereitung des inzwischen sehr komplexen WOAL-Konzepts, um damit in konkrete Verhandlungen mit KooperationspartnerInnen im Finanz-, Bau und öffentlichen Bereich treten zu können.

Am 24. November 2017 wurde Ulrike Kobrna vom Verein für praxisnahe Philosophie eingeladen, an einer Podiumsdiskussion im Rahmen der Fotoausstellung „Das Alter und ihre Bilder“ teilzunehmen und dabei auch die Aktivitäten von WOAL vorzustellen.
Impressionen 17_11_24

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Das Jahr 2018  war zur Gänze der internen Arbeit am Konzept gewidmet:

  • In zahlreichen Arbeitstreffen der Kerngruppe sowie mehreren Klausuren reifte unser Konzept zu einem ausgefeilten und profund durchdachten 40-Seiten-Papier.
  • Vom 23. bis 25. November 2018 luden wir einige interessierte, dem WOAL-Projekt nahestehende Personen ins Yspertal ein, um das Konzept zum ersten mal einer kleinen Öffentlichkeit vorzustellen und um die aus dem Austausch und aus den Diskussionen gewonnenen Rückmeldungen abermals einzuarbeiten und die weiteren Schritte festzulegen.

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